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Männergesundheit

In den letzten Jahren etabliert sich ein Bereich der Medizin, welcher sich mit der geschlechtsspezifischen Entstehung von Erkrankungen beschäftigt. Die sogenannte „Gender Medicine“ befasst sich neben sozialen und psychologischen Unterschieden von Frauen und Männern vor allem mit den biologischen Unterschieden der Geschlechter. So ist etwa seit längerem bekannt, dass Frauen im Vergleich zu Männern aufgrund einer stärkeren Immunantwort auch stärkere Entzündungsreaktionen aufweisen wie bei rheumaartigen Erkrankungen, multipler Sklerose oder Allergien. Frauen erkranken häufiger als Männer beispielsweise an psychischen Leiden, Männer häufiger an Suchterkrankungen.

Unter dem Thema Männergesundheit werden sämtliche gesundheitliche Betrachtungen geführt, die bei Männern jenseits des 40. Lebensjahr von Bedeutung sein können. Neben vorbeugenden Massnahmen hinsichtlich eines ungesunden Lebensstils (Fettleibigkeit, Suchtverhalten, körperliche Inaktivität) geht es auch um Risikobetrachtungen hinsichtlich bösartiger Erkrankungen (Prostata-, Darm-, Blasen- und Lungenkrebs), Herzkreislauferkrankungen, Potenzstörungen oder geistigen Abbaus. Somit ist die Männergesundheit Thema der Prävention, da viele Erkrankungen in ihrer Entstehung bereits positiv beeinflusst werden können.

Männer haben eine um ca. 7 Jahre kürzere Lebenserwartung als Frauen! Aktuelle Erhebungen zeigen, dass nur 15,6 % der Männer zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung gehen, während diese immerhin von fast 50 % der Frauen wahrgenommen wird. Aber auch die psychologische Begleitung bei Erkrankungen wie zum Beispiel die Nachsorge bei behandelten Krebserkrankungen ist bei Männern wird bei Männern oft vernachlässigt. Sie stellt aber ein wichtiges Instrument in der Sekundär- und Tertiärprophylaxe dar.

Da Männer ihre Beschwerden häufig bagatellisieren oder in der Öffentlichkeit „den starken Mann“ darstellen müssen, äussern Männer oft wichtige Frühzeichen ernsthafter Erkrankungen oder auch Probleme im Sexualleben viel zu selten. Probleme können jedoch nur gelöst werden, wenn sie ausgesprochen sind. Nutzen sie daher das Angebot einer individuellen Beratung in unserer Praxis zum Thema Männergesundheit, denn Prävention ist besser als Reparaturmedizin.

Die ärztlichen Leistungen im Rahmen der Beratung zur Männergesundheit stellen ein zusätzliches Angebot im Rahmen präventiver Methoden und individueller Gesundheitsleistungen dar. Diese ergänzen die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen (siehe auch gesetzliche Vorsorge). Über zusätzlich anfallende Kosten nach Ärztlicher Gebührenordnung einer weiterführenden Beratung im Sinne der Männergesundheit informiert sie unser freundliches Personal.

Kurzfassung Männergesundheitsbericht