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Prävention

Die Lebenserwartung in unserer Gesellschaft ist so hoch wie nie zuvor. Dies ist zunächst eine Errungenschaft der modernen Medizin und der daraus entstandenen Gesundheitskompetenz jedes Einzelnen. Der Effekt ist, dass wir immer älter werden und dies in den meisten Fällen auch wollen. Mit zunehmendem Alter steigen aber die Risiken, ernsthaft zu erkranken. Dies führt dazu, dass immer mehr Menschen ein Alter erreichen, in welchem sie statistisch gesehen auch mehrere Erkrankungen erwerben. Die aktive Behandlung dieser Menschen wird für die Volkswirtschaft enorme finanzielle Belastungen verursachen. Es bleibt zu befürchten, dass Kranksein in Zukunft immer teurer wird.

Die Gesundheitsvorsorge oder auch Prophylaxe oder Prävention zielt auf die Vermeidung von Krankheiten, somit auf die Eindämmung von Verbreitung und die Reduktion von Auswirkungen. Sie ist also eine Vermeidungsstrategie durch Vorbeugung und Früherkennung.

Gesundheitsförderung hingegen stärkt gesundheitliche Entfaltungsmöglichkeiten und Lebensbedingungen (mit den ökonomischen, kulturellen, sozialen, bildungsmäßigen und hygienischen Aspekten durch aktive Bekämpfung der Entstehung einer Erkrankung und durch aktive Gesundheitsförderung.

Primärprävention
Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustand oder Vermeidung von Krankheiten.
(Eindämmen von Infektionskrankheiten durch Impfungen, Tabakverzicht, Meiden von Genussgiften)

Sekundärprävention
Früherkennung von Krankheiten (Screening) und Behandlung in einem möglichst frühen Stadium (Krebsvorsorge oder das Neugeborenenscreening)

Tertiärprävention
Vorbeugung von Krankheitsrückfällen, Verlangsamung der Verläufe chronischer Erkrankungen, Verhinderung von Folgestörungen bei bestehenden Krankheiten – also Linderung und Rehabilitation.