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Lebensstil

In den medizinischen Betrachtungen des Lebensstils geht es um gesundheitliche Aspekte der Art und Weise der Lebensführung. Hierzu zählen neben Ernährungs- und Bewegungsverhalten der Tagesablauf, das Schlafverhalten, die Wichtung von Arbeit und Freizeit sowie die Kompensationsfähigkeit bei Stress und Belastung und das Konfliktverhalten.

Da Gesundheit laut Weltgesundheitsorganisation „einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen darstellt“ ist es bereits offiziell definiert, dass die Lebensführung ein Schlüssel zu besserer Gesundheit ist oder zur Gesundung selbst führen kann.

Viele, wenn nicht die meisten Erkrankungen können direkt oder indirekt durch Veränderung des Lebensstils günstig beeinflusst werden. Beispiele hierfür sind Nikotin bzw. Zigarettenrauchverzicht bei chronischen Lungenerkrankungen, regelmäßiger und ausgiebiger Schlaf bei multipler Sklerose, Aufbau und Stabilisierung der Rumpfmuskulatur bei chronischen Rückenbeschwerden oder Veränderung der Essweise bei vielen Zivilisationserkrankungen wie Bluthochdruck, Kreislauf- und Verdauungsbeschwerden, Migräne oder Neurodermitis.

Dabei geht es dem Arzt nicht um die Kritik an der aktuellen Lebensweise des Patienten oder den Vergleich mit anderen Menschen sondern um ein mögliches therapeutisches Mittel, um einen krankhaften Zustand zu verbessern. Dies ist nicht immer sofort ersichtlich, wenn der Betroffene seine Beschwerden schildert und auf baldige Linderung hofft. Vorraussetzung ist ein vertrauensvoller Umgang miteinander und das Ergründen bestimmter Co-Faktoren bei einer Krankheitsentstehung.

Die Lebensstilberatung ist aber auch Teil der Gesundheitsvorsorge, da der Krankheitsentstehung hier aktiv entgegengewirkt werden kann. Überlastungs- und Erschöpfungszustände können damit ebenso verhindert werden wie körperliche Beschwerden.